Kirchenvorstand stellt Weichen für die Zukunft

St Martin als ...
Bildrechte: Manfred Hohmeier

Am Wochenende 15.-17.02. traf sich der Kirchenvorstand zum Workshop in Schmerlenbach. Dabei ging es neben besserem Kennenlernen insbesondere um die Nutzung der neu enststehenden und renovierten Räume in und unter der Kirche.

Am Freitag um 16:30 Uhr war Abfahrt Richtung Schmerlenbach. Nach Ankunft und Unterbringung ging es zunächst um besseres Kennenlernen und Gedankenaustausch zum Thema "Schätze, die mein Leben reich machen". Schnell waren Begriffe, persönlich wichtige Inhalte gefunden, zugeordnet und anschließend zu Papier gebracht, in die "Schatzkiste KV Veitshöchheim" gelegt. Die beiden Refenrent*innen aus Stuttgart für den 2. Tag wurden bei der nächsten Themeneinheit bereits in den KV integriert, sodass es schon beim gemütlichen Beisammensein zu einem intensiven Gedankenaustausch kam, über Zukunft und Ausrichtung der Kirche sowie eigene Beiträge dazu.

Am Samstag trugen die beiden Referent*innen über das Projekt in und mit der Kirche St. Maria aus Stuttgart vor. Worum es bei diesem Projekt geht, steht kurzgefasst auf deren Homepage:
"Wir haben eine Kirche, haben Sie eine Idee? Mit dieser Frage wandte sich die Kirche St. Maria 2017 an die Menschen der Stadt Stuttgart und bekam als Antwort eine Vielzahl an Ideen zurück. Was eine Kirche außer Gottesdienstraum noch sein kann, wird seitdem erprobt. St. Maria als Theater, Café, Veranstaltungsraum, Kulisse, Installation, Plattform, Galerie, Marktplatz, Treffpunkt – aber vor allem: St. Maria als Prozess, als Raum des Miteinanders, den wir stetig weiter gemeinsam ausprobieren wollen."

Das Konzept für St. Maria  wurde zusammen mit dem Lehrstuhl für praktische Theologie, Katholisch-theologische Fakultät strukturiert.

Noch während des Mittagessens wurde über den Impulsvortrag lebhaft diskutiert, Dinge hinterfragt. Am Nachmittag standen die Begriffe - vertrauen, wertschätzen, erwarten, lassen - im Mittelpunkt. Sie dienten anschließend, auch vor dem Hintergrund der Vorträge vom Vormittag, zum Sammeln von Ideen, und zur  Erarbeitung von Möglichkeiten der Umsetzung in unserer eigenen Kirche. Leitspruch war hierbei: "Menschen mit der Menschenfreundlichkeit und der Liebe Gottes in Berührung bringen".

Als Ergebnis wird es u.a. zeitnah Baustellenführungen mit intergrierter Ideenwerkstatt geben, bei denen die Besucher eigene Vortsellungen zu möglichen Aktionen unter dem Dach der sanierten Kirche einbringen können. In den Wochen bis zur geplanten Einweihung der Kirche, werden diese dann bewertet. Zusammen wird geprüft, inwieweit, wo und wann, diese Ideen realisierbar sind. Entsprechende Termine zu Baustellenführungen finden Sie demnächst hier. 

"Eine Kirche öffnet sich - was willst Du in Deiner Kirche machen ?"

Am Abend wurde noch der Gottesdienst mit der Lesung Matthäus 4, 1-11, vorbereitet. Sonntag wurde, nach Gottesdienst und Kirchkaffee, der Workshop ausgewertet. Die erzielten Ergebnisse wurden rückschauend noch einmal zusammengefasst und bewertet. Anschließend wurde die Heimreise angetreten, in der Gewissheit, das der Workshop in Durchführung und Ergebnis eine runde erfolgreiche Sache war.